http://www.winden-im-elztal.de/start/index.html

Öffentliche Bekanntmachung
 
Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Regierungspräsidium Freiburg, beantragte am 12. Januar 2018 die wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung des anfallenden Niederschlagswassers der B 294 Ortsumfahrung Bauabschnitt Winden-Oberwinden in die Elz und in den Frohngraben sowie zum Bauen im Grundwasser und zur Grundwasser- haltung im Zuge der Tunnelbaumaßnahmen.

Im oben genannten wasserrechtlichen Verfahren in der Zuständigkeit des Landratsamtes Emmendingen als zuständige Untere Wasserbehörde wurde vom 22. März 2018 bis zum 23. April 2018 die Offenlage der Antragsunterlagen durchgeführt.
 

Zur Erörterung der rechtzeitig erhobenen Einwendungen und der eingegangenen Stellungnahmen der Behörden mit dem Antragsteller, den Behörden, den Betroffenen sowie den Personen, die Einwendungen erhoben haben, findet am 
Donnerstag, den 05. Juli 2018, 10:00 Uhr  Rathaus Winden, Bürgersaal  Bahnhofstraße 1, 79297 Winden im Elztal  ein Erörterungstermin statt.
 
Es ist – mit dem Vorbehalt, dass sich noch Änderungen ergeben können – folgende Tagesordnung vorgesehen:
 
1. Eröffnung des Erörterungstermins 2. Vorstellung des beantragten Vorhabens  3. Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen 4. Abschluss der Erörterung
 
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn verhandelt und entschieden werden kann, verspätete Einwendungen ausgeschlossen sind und das Anhörungsverfahren mit Schluss der Verhandlung beendet ist. Unabhängig von einer Teilnahme am Erörterungstermin werden die vorgebrachten Einwendungen von der Unteren Wasserbehörde geprüft und über sie entschieden.
 
Die Verhandlung ist nicht öffentlich.
 
Landratsamt Emmendingen  - Untere Wasserbehörde -

Die Eisenbahnunterführung Los 1 Dürrenbergweg in Niederwinden wird in der Nacht vom Montag, 11. Juni 2018 - 2:00 Uhr bis Dienstag, 12. Juni 2018 - 21:00 Uhr betoniert. In diesem Zeitraum ist im Bereich der Baustellenein- und -ausfahrt mit Behinderungen durch ausfahrende Betonwagen zu rechnen. Zudem wird die Nachtruhe durch erhöhten Lärmpegel beieinträchtigt.
Wir bitten alle Anwohner um Verständnis.

BZ Bericht vom 6.6.2018

BAUBETRIEB der besonderen Art herrschte gestern in Niederwinden. In der Nacht zum Dienstag ab 2 Uhr fuhren permanent zehn Betonmischer. Ihr Ziel: die Bahnbrücke über die künftige B 294 unterhalb des Rüttlersbergs. Der Brückenkörper wird derzeit neben der Bahnlinie errichtet. Die Grundkonstruktion war fertig. Nun wurde der Überbau betoniert. Dafür wurden rund 800 Kubikmeter Beton benötigt. Bei der Kapazität eines Mischers von 7,5 Kubikmeter waren mehr als 100 Fahrten nötig. Der Einschub auf die Widerlager in den Gleiskörper mit der Sperrpause wird im August erfolgen. In einer Woche wird die andere Bahnbrücke unterhalb des Dürrenberg betoniert.

Foto: Nikolaus Bayer

 

Die Eisenbahnüberführung Los 2 Am Rüttlersberg in Niederwinden wird in der Nacht vom Montag, 4. Juni 2018 – 2:00 Uhr bis Dienstag, 5. Juni 2018 – 21:00 Uhr betoniert. In diesem Zeitraum ist im Bereich der Baustellenein- u. -ausfahrt mit Behinderungen durch ausfahrende Betonwagen zu rechnen. Zudem wird die Nachtruhe durch erhöhten Lärmpegel beeinträchtigt. Wir bitten alle Anwohner um Verständnis.

Auszug aus der BZ vom 22.5.18:

...Beim weiteren Punkt ging es um voraussichtlich etwa 300 000 Euro, die auf den Gemeindeetat mittelfristig zukommen werden. Diese resultieren aus der Kostenaufteilung zwischen Bund und Gemeinde für das neue Kanal- und Versorgungsnetz, das im Zuge der Ortsumfahrung B 294 im Bereich Oberwinden-West verlegt werden muss. Der Rat akzeptierte einstimmig die vom Regierungspräsidium vorgelegte "Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinde Winden über den Neubau von Straßenentwässerungs-, Schmutz- und Trinkwasserleitungen ...", in der fünf Bauabschnitte unterschieden werden. Im Anschlussohr West, in der unteren Hauptstraße und im Bereich Neudorf- und Spitzenbacherstraße trägt der Bund die Kosten allein, da der Leitungsbau hier in einer neuen Gemeindestraße erfolgt oder durch Zerschneidung des alten Netzes verursacht wird. In den Abschnitten Tunnelportal bis Verkehrsinsel und weiter zum Bauanfang werden die Kosten zu je 50 Prozent geteilt, da es hier jeweils um die Änderung an bestehenden Straßen geht. Die Gemeinde verpflichtet sich weiter, die Straßenwasser künftig unwiderruflich und unentgeltlich über die eigene Kanalisation schadlos abzuführen. Nach Fertigstellung erhält sie die in ihrem Eigentum oder ihrer Baulast stehenden Straßenteile. Dadurch gehen aber auch die Entwässerungshauptleitungen sowie die Schmutz- und Trinkwasserleitungen in die Baulast der Gemeinde über.

Die gesamte Ausführung dieser Gemeinschaftsmaßnahme von Planung bis Abnahme verbleibt beim Bund. Ihm obliegt auch die Abrechnung, bei der die Gemeinde entsprechend dem Baufortschritt schon Abschlagszahlungen zu leisten haben wird. Auch eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von fünf Prozent des gemeindlichen Kostenanteils ist darin enthalten. Wie Bürgermeister Hämmerle mitteilte, werden die Gesamtkosten für die Abwasserleitungen derzeit auf rund eine Million Euro und für das Wasser auf weitere 200 000 Euro geschätzt.

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Baden-Württemberg, hat mit Schreiben vom 12.01.2018 die wasserrechtliche Erlaubnis für die bauzeitliche Grundwasserabsenkung im Bereich des Tunnels der neuen Ortsumfahrung Winden sowie für die Einleitung des dabei anfallenden Grundwassers in den Frohngraben beantragt.
Die Einleitung befindet sich auf dem Grundstück Flst.Nr. 244/1.

Die Antragsunterlagen liegen beim Bürgermeisteramt der Gemeinde Winden im Elztal während der Dienststunden zur Einsicht aus.
Ort der Auslegung: Bahnhofstraße 1, 79297 Winden im Elztal, Zimmer Nr. 7.
Die Antragsunterlagen können auch auf der Internetseite der Gemeinde Winden im Elztal unter www.winden-im-elztal.de eingesehen werden.
Zeitraum der Auslegung: 22. März 2018 bis einschließlich 23. April 2018.

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Bericht in der Badischen Zeitung vom29.03.2018

Das Kreuz ist das zentrale Symbol des Christentums und gerade jetzt in der Passionszeit, die mit der Karwoche endet, kommt dem Kreuz nochmals besondere Bedeutung zu. Es erinnert an das Leiden und Sterben des Herrn Jesus Christus, aber auch an die Auferstehung.

Wegekreuze wie das direkt an der B 294 in Oberwinden stehen oft für Dankbarkeit, Unglück oder für persönliche Schicksale. Dieses Kreuz am Wege steht jetzt aber "im Wege" , denn es steht (noch!) an der Stelle, an der die Einfahrt (Südwest) zum geplanten Tunnel (dem sogenannten "Trog") gebaut wird.

Die Besitzerfamilie Barbara und Reinhard Faiß wissen nicht genau, seit wann und aus welchem Grund dieses Sandsteinkreuz hier steht – auf jeden Fall schon sehr lange. Früher war es in katholischen Gegenden halt so, dass jeder, der etwas auf sich hielt, ein Wegekreuz stiftete. Reinhard Faiß möchte dieses Kreuz erhalten – er wird es in der Nähe seines Wohnhauses in der "Luhrgasse" wieder aufstellen (lassen).